Der Verein ece-KSV-Grill Kapfenberg
| Obmann: | Wolfgang Heimrath |
| Obmann-Stellvertreter: | Oliver Heimrath |
| Kassier: | Hannes Zenz |
| Kassier-Stellvertreter: | Werner Winkler |
| Schriftführer: | Walter Schwab |
| Schriftführer-Stellvertreter: | Birgit Windisch |
| Kassaprüfer: | Hermann Cvirn Engelbert Fritz |
ece-KSV-Grill-Tischtennis-Geschichte
Hugo Kappauf hatte im Jahre 1935 die Tischtennissektion ins Leben gerufen und diese bis 1949 geleitet. Während dieser Zeit fanden bereits viele internationale Wettkämpfe mit Weltmeistern in Kapfenberg statt. Seit dem Gründungsjahr ist Kurt Christian, der sich schon mit Weltmeister Bergmann gemessen hatte und noch 1984 bei den Seniorenstaatsmeisterschaften erfolgreich war, dem Kapfenberger Tischtennis treu geblieben.
1964 gelang den Herren Fritz, Schneller und Pernkopf der Aufstieg in die Regionalliga, in der sie bis 1969 erfolgreich spielten. In dieser Zeit konnten vor allem Sektionsleiter Engelbert Fritz und Gattin Erni schöne Erfolge bei Landesmeisterschaften für sich buchen.
Dr.E. Hackl und Kurt Christian brachten die Sektion über die Krisenjahre und 1975 wieder in die Landesliga.
Ab 1976 wurde unter der Leitung von E. Fritz, der in Donawitz einige Jahre A-Liga-Erfahrung gesammelt hatte, die Basis geschaffen, die auch heute noch Früchte trägt. Bis 1983 wurden vier Landesmeistertitel erreicht und durch Fritz, Treitler und Zenz schließlich auch der Aufstieg in die Staatsliga B. Der Nachwuchs feierte Erfolge über die Landesgrenzen hinaus und etablierte sich in den ÖTTV-Ranglisten. Nach dem knappen Scheitern in der Staatsliga gelang bereits ein Jahr später (1986) der Wiederaufstieg, wobei abwechselnd G. Skudnig und P. Trutnovsky bis 1989 die KSV-Farben erfolgreich unterstützen. Auch in den Landesligajahren von 1989 bis 1992 feierten die KSV-Doppel Treitler/Trutnovsky und Zenz/Friedrich je einen Steirischen Meistertitel.
1992 übergab Engelbert Fritz die Sektionsleitung an Wolfgang Heimrath, der die Firma Grill als zusätzlichen Sponsor gewinnen konnte.
1993 gelang KSV-Grill mit dem Slowenen Edvard Vecko der Aufstieg in die Staatsliga B, wodurch auch die zweite und dritte Mannschaft in die Landesliga und Unterliga nachrücken konnten. Treitler feierte mit Trutnovsky seinen zweiten Steirischen Doppeltitel.
1994 erkämpfte KSV-Grill den 4. Platz in der B-Liga und beherrschte die Steirischen Meisterschaften in Kapfenberg. J.Hasenburger vor Trutnovsky im Einzel und J.Hasenburger/Trutnovsky vor O. Heimrath/Gekle im Doppel lautete der Endstand.
1995 scheiterte Zenz im Finale der Steirischen Meisterschaften knapp in fünf Sätzen an Jürgen Pichler (Übelbach). Kapfenberg bestätigte den 4. Platz in der Staatsliga B.
Die Aufstockung der A-Liga ermöglichte Joachim Hasenburger, Oliver Heimrath, Romulus Revisz und Hannes Zenz, in der Staatsliga A mitzuspielen. In dieser Besetzung reichte es zwar nur zum letzten Platz, aber die 6:4-Siege gegen Attnang (mit Weltmeister Kalinic) und Kuchl (mit Nationalspieler Qian Qianli) bleiben unvergessen.
1996/97 scheiterten Jiri Javurek, Joachim Hasenburger, Hannes Zenz und Adrian Sabadas nur durch das schlechtere Spielverhältnis am Wiederaufstieg in die A-Liga.
1997/98 beherrschten die KSV-Teams die Staatsliga B und die Steirische Landesliga. Jiri Javurek, Joachim Hasenburger, Thomas Farthofer und Martin Ammer holten sich die B-Liga-Krone. Romulus Revisz, Hannes Zenz, Oliver Heimrath und Adrian Sabadas wurden Landesligameister und Sieger der B-Liga-Qualifikation vor eigenem Publikum.
1998/99 beendeten Jiri Javurek, Manfred Gsodam und Thomas Farthofer die A-Liga ebenso auf Platz Neun, wie Joachim Hasenburger, Hannes Zenz, Oliver Heimrath und Adrian Sabadas die B-Liga. Finanzielle Gründe zwangen die Mannschaften zum Rückzug um je eine Liga.
1999/2000 beendeten Jiri Javurek, Joachim Hasenburger, Hannes Zenz und Adrian Sabadas mit dem überlegenen Vorsprung von fünf Punkten auf Favorit Kuchl die B-Liga-Meisterschaft. Während die erste Mannschaft wieder A-Liga spielte, verzichteten Oliver Heimrath, Michael Hasenburger, Gerald Schweiger und Christoph Pichler als Meister der Landesliga auf den B-Liga-Platz.
2000/2001 begann für KSV-Grill in der Staatsliga A unerfreulich. Eine Verletzung von Jiri Javurek verhinderte vorerst jeden Punktegewinn für Jiri Javurek, Michael Worischek und Joachim Hasenburger. Durch die Verpflichtung von Thierry Cabrera konnte dann KSV-Grill in sieben Runden zwölf Punkte sammeln und sich im Mittelfeld etablieren. Auch das Landesligateam hielt in der Aufstellung des Vorjahres Platz Eins.
In den letzten Jahren wurden bei den Herren durch Joachim und Michael Hasenburger, Thomas Farthofer und Hannes Zenz mehrere Steirische Meistertitel errungen.
Adrian Sabadas, Gerald Schweiger, Christoph Pichler und Thomas Ully sammelten diese Titel in den Nachwuchsbewerben.
Die Hoffnungsträger von KSV-Grill Michael Worischek, Christoph Pichler, Gerald Schweiger, Thomas Ully und Andreas Weißenbacher vertraten Kapfenberg in der Österreichischen Jugendsuperliga, Martin Schweiger und Andreas Kahr zusätzlich in der Steirischen Nachwuchssuperliga.
2001/2002 verpassten Jiri Javurek, Joachim Hasenburger und Hannes Zenz nur knapp den Klassenerhalt in der Staatsliga A. Oliver Heimrath, Adrian Sabadas, Christoph Pichler und Ahmed Amir mussten auch aus der Staatsliga B absteigen.
2002/2003 Nach einem Herzschlagfinale (9:5) im allerletzten Spiel gegen Wr.Neudorf schaffte ece-KSV-GRILL mit Jiri Javurek, Joachim Hasenburger, Hannes Zenz und Adrian Sabadas zum fünften Mal die Teilnahme an der höchsten österreichischen Spielklasse.
2003/2004 erreichten Jiri Javurek, Joachim Hasenburger und Ex-Weltmeister Zoran Kalinic mit Rang Sieben das beste Bundesligaergebnis seit Bestehen des Vereins. In der Landesliga gab es einen Doppelsieg durch Oliver Heimrath, Adrian Sabadas, Michael Hasenburger, Christoph Pichler, Andreas Weißenbacher, Willi Hann, Engelbert Fritz und Walter Schwab. Auch die Titel bei den steirischen Meisterschaften gingen im Einzel an Joachim Hasenburger vor Adrian Sabadas, die gemeinsam auch das Doppel nach Kapfenberg holten. Mit den Bundesmeisterschaften der Schulen war Kapfenberg drei Tage für 150 Schüler und Lehrer sportlicher und gesellschaftlicher Mittelpunkt.
2004/2005 wurde die erfolgreichste Saison des ece-KSV-GRILL. Mit Nationalteamspieler Christoph Simoner und den Routiniers Jiri und Peter Javurek lieferte Kapfenberg von Beginn an sehenswerte Spiele in der 1. Bundesliga und hat sogar Chancen auf Platz Drei. Wegen einer Verletzung von Peter Javurek wurde das Play off knapp verpasst und am Ende gab es Platz Sechs. Hannes Zenz, Adrian Sabadas und Andreas Weißenbacher schafften mit der Spielgemeinschaft Übelbach in der 2. Bundesliga den Klassenerhalt. Adrian Sabadas im Herrendoppel und Andreas Weißenbacher im Mixed holten steirische Meistertitel nach Kapfenberg. Die Österreichischen Meisterschaften der Junioren und die Bundesmeisterschaften der Gemeindebediensteten bescherten dem ece-KSV-GRILL zwei Topveranstaltungen in der Sporthalle Walfersam.
Am 10. Juni 2005 musste KSV-Tischtennis von seinem Gründungsmitglied Kurt Christian Abschied nehmen.
2005/2006 hatte man mit dem 21-jährigen Ungarn Daniel Zwickl zwar einen Topspieler der 1. Bundesliga in den eigenen Reihen, seine Siege waren aber an der Seite eines Jiri Javurek mit Knie- und Hüftproblemen und eines überforderten Toni Pleva zu wenig. Am Ende musste ece-KSV-GRILL als einzige Mannschaft absteigen. Neben den üblich guten Platzierungen in der Landesliga und den Ligen darunter, waren vor allem die steirischen Meisterschaften mit je 2 x Gold, Silber und Bronze der Lichtblick der Saison.
2006/2007 versuchten Hannes Zenz, Andreas Weißenbacher, Joachim Hasenburger und Jürgen Pichler ohne Legionärshilfe den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zu schaffen. Längere Verletzungspausen von Hasenburger und Pichler erforderten in den Rückspielen aber die Hilfe von Jiri Javurek. Durch den Rückzug und den Verzicht einiger Teams gelang Kapfenberg sogar der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Oliver Heimrath, Christoph Pichler, Alexander Nöst, Christian Kolbeck und Adrian Sabadas holten den Meistertitel in der Landesliga, ebenso wie die Nachwuchsspieler in der Gebietsliga. Einen sehenswerte Steigerung verzeichneten die U12-Spieler. In ihrer 2. Meisterschaftssaison räumten Andreas Tauderer, Patrick Windisch, David Vorcnik, Maxi Voller und Philipp Vondruska alle möglichen Titel bei den steirischen Unterstufen-Meisterschaften ab und zeichneten mit ihren Erfolgen eine optimistische TT-Zukunft. Oldboy Engelbert Fritz gewann bei den österreichischen Meisterschaften Gold im +70-Bewerb.

